Architektur
Prozesse gestalten & beteiligenRäumliche KonzepteUmbauen & sanieren
Zeitraum:2024-2026
Ort:Dinkelsbühl (Feuchtwanger Straße 3), Mittelfranken
Auftraggeber:Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Projektteam:Jan Kurz, Matthias Wittmann, Sabrina Witzlau
Projektpartnerin | stattbau MünchenLink

ZENTRUM FÜR BAUKULTUR UND HANDWERK

Machbarkeitsstudie für eine Nachnutzung in Dinkelsbühl

Am Eingang der historischen Altstadt von Dinkelsbühl liegt das städtische Grundstück Feuchtwanger Straße 3. Für diese zentrale Liegenschaft wurde eine überzeugende und dauerhaft tragfähige Anschlussnutzung gesucht. Unsere Machbarkeitsstudie untersuchte, wie sich neue Konzepte inhaltlich und räumlich im denkmalwürdigen Bestand umsetzen lassen.

Neue Perspektiven für ein zentrales Grundstück

Das Grundstück Feuchtwanger Straße 3 markiert den Eingang zur Altstadt von Dinkelsbühl. Für diese prominente Lage suchte die Stadt eine nachhaltige Nutzung. Ein Dinkelsbühler Interessenkreis entwickelte daraufhin das Konzept „Zentrum für Baukultur und Handwerk“. Die Machbarkeitsstudie untersuchte, wie sich diese Idee konkret und tragfähig umsetzen lässt – inhaltlich wie räumlich.

Mögliche Nutzungen aus dem Akteurskreis im Dreiklang Handwerk & Industrie, Bildung & Forschung sowie Kultur & Tourismus

Akteure vernetzen

Im Mittelpunkt der Studie stand die Suche nach Akteuren und die Vernetzung potenzieller Partner. In drei partizipativen Runden diskutierten wir mit den Beteiligten ihre Anforderungen an Räume und Nutzungsmöglichkeiten. Auf dieser Basis entstand das inhaltliche Programm des Zentrums mit den Schwerpunkten Handwerk, Bildung und Kultur. Die Partnerin stattbau München brachte Vorschläge für Organisationsmodelle und das weitere Vorgehen ein.

Im Rahmen von drei runden Tischen wurde der Akteurskreis gebildet und Bedarfe herausgearbeitet.
Um einen möglichst großen Interessentenkreis zu erreichen fanden die runden Tische teilweise hybrid statt.

Bestand beleben, Synergien nutzen

Parallel zur inhaltlichen Planung analysierten wir die räumlichen Potenziale des sanierungsbedürftigen Gebäudebestands aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Denkmalgeschützte Elemente wie ein mittelalterlicher Gewölbekeller und ein Giebelteil wurden in die Überlegungen einbezogen. Ziel war es, die Bedürfnisse der verschiedenen Akteure räumlich und inhaltlich zu verbinden. Die Freiflächen zur Wörnitz sollten als grüne Wegeverbindung sowie als öffentlicher Fuß- und Radweg dienen. Die Erstellung der Machbarkeitsstudie wurde durch die Städtebauförderung unterstützt.

Bestandsgebäude an der Feuchtwangerstraße
Grundriss Erdgeschoss mit neuen Nutzungen
Jan Kurz bei der Besichtigung des Grundstücks und der Gebäude in der Altstadt von Dinkelsbühl. SSR führte die Machbarkeitsstudie für eine Nachnutzung. Wir untersuchten, wie sich dieses Konzept inhaltlich und räumlich im denkmalwürdigen Bestand umsetzen lässt.
Grundriss 1. OG
Grundriss 1. DG
Blick zur Altstadt Dinkelsbühls und das Münster St. Georg.
Blick im Außenraum über die Wörnitz zum städtischen Freibad