Anhand von 15 Fallstudien aus dem deutschsprachigen Raum prüften wir, welche Ansätze sich auf den breiten Wohnungsmarkt übertragen lassen. Die Ergebnisse wurden 2020 in einer Buchpublikation der Wüstenrot Stiftung veröffentlicht. Unsere qualitative Forschung stützte sich auf Interviews mit zentralen Projektbeteiligten: Bewohnern, Nutzern, Planern, Beratern, Bauleuten und kommunalen Verantwortlichen. Dabei beleuchteten wir nicht nur die innovativen Lösungsansätze, sondern auch die ökonomischen, sozialen und kulturellen Treiber sowie die Entscheidungs- und Abwägungsprozesse während der Projektentwicklung.
Die Studie lenkt zudem den Blick auf die langfristige Wohnqualität: Welche Innovationen bewährten sich im Lebenszyklus der Immobilie und überdauerten die ursprünglichen Absichten von Nutzern, Planern und Entwicklern? Welchen Mehrwert schufen sie für die Beteiligten, das Quartier oder das Dorf? Und was nahmen die Akteure selbst aus den Projekten mit?