Das denkmalgeschützte Ensemble mit seinen markanten Ziegelfassaden umfasst Kirche, Pfarrhaus, Gemeindehaus und ein Kinderhaus. Diese Gebäude gruppieren sich um einen gemeinsamen Hof. Während der Raumbedarf der Gemeinde schrumpft, sollen neue Akteure aus Bildung, Kultur und Gesundheit das soziale Angebot erweitern. In mehreren Workshops entwickelten die Beteiligten gemeinsam ihre individuellen und gemeinsamen Raumbedürfnisse sowie Nutzungskonzepte.
Das Ensemble wird behutsam verdichtet – durch Umnutzungen, einen kleinen Anbau, partielle Aufstockungen und einen ergänzenden Neubau. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung räumlicher und inhaltlicher Synergien zwischen den beteiligten Institutionen.
Die Machbarkeitsstudie mündete in die Einreichung eines Vorbescheids. Der Vorbescheid bildete die Grundlage für die Auslobung eines öffentlichen Realisierung-Wettbewerbs.